Tracheostoma-Pflege
Tracheostoma-Pflege ist die fachgerechte Versorgung eines operativ angelegten Zugangs an der Luftröhre (Tracheostoma) und der eingesetzten Trachealkanüle. Dazu gehören Kanülenwechsel, Absaugen der Atemwege, Hautpflege und die Vorbeugung von Infektionen – rund um die Uhr. Bei PFLEGEHAFEN übernehmen spezialisierte Fachkräfte diese sensible Aufgabe mit Ruhe, Sicherheit und echter Zuwendung.



Was bedeutet Tracheostoma-Pflege?
Ein Tracheostoma ist eine künstlich geschaffene Öffnung an der Luftröhre, über die Menschen atmen oder beatmet werden können. Die Trachealkanüle hält diese Öffnung frei und sichert die Atemwege.
Die Versorgung dieses Zugangs – fachlich Trachealkanülenmanagement genannt – erfordert Erfahrung und ein geschultes Auge. Es geht um weit mehr als Technik: Es geht darum, dass Sie oder Ihr Angehöriger sicher atmen, sich wohlfühlen und am Leben teilhaben können. Diese Leistung ist Teil unserer außerklinischen Intensivpflege.
Für wen ist eine Tracheostoma-Versorgung notwendig?
Ein Tracheostoma wird immer dann angelegt, wenn die oberen Atemwege dauerhaft oder vorübergehend umgangen werden müssen. Das ist in unterschiedlichen Situationen der Fall.
Häufige Gründe sind:
- Langzeitbeatmung – etwa nach einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation.
- Neurologische Erkrankungen mit gestörter Atmung oder gestörtem Schlucken.
- Ausgeprägte Schluckstörungen mit Gefahr, dass Nahrung oder Speichel in die Lunge gelangt.
- Erkrankungen oder Operationen im Kopf-Hals-Bereich.
In vielen Fällen ist die Tracheostoma-Pflege eng mit der Beatmungspflege verbunden – unser Team ist auf beides spezialisiert.
Finden wir gemeinsam heraus,
welche Pflegeleistungen zu Ihnen passen!
Pflege ist mehr als nur ein Dienst: Sie ist Begleitung, Vertrauen und Verantwortung. Gemeinsam finden wir den richtigen Weg für Ihre Versorgung.
Jetzt Beratung anfordernWas umfasst das Trachealkanülenmanagement bei PFLEGEHAFEN?
Unser Fachteam übernimmt die vollständige Versorgung des Tracheostomas – sicher, hygienisch und einfühlsam. So bleibt die Versorgung lückenlos, ohne dass Sie sich um die Technik sorgen müssen.
Zu unseren Leistungen gehören:
- Fachgerechter Wechsel und die Pflege der Trachealkanüle.
- Absaugen der Atemwege und ein gezieltes Sekretmanagement.
- Reinigung und Hautpflege rund um das Stoma zur Vorbeugung von Infektionen und Druckstellen.
- Kontrolle der Beatmungstechnik, wenn zusätzlich beatmet wird.
- Unterstützung beim Sprechen und Schlucken, etwa durch den Einsatz eines Sprechventils in Absprache mit Therapeut:innen.
- Notfallmanagement bei Problemen mit der Kanüle – rund um die Uhr.
Wir arbeiten dabei Hand in Hand mit Ärzt:innen, Logopäd:innen und Angehörigen, damit alle Maßnahmen ineinandergreifen.
Zu Hause oder in der Intensiv-WG – welcher Ort passt?
Die Tracheostoma-Pflege ist an beiden Orten sicher möglich – entscheidend sind Ihre Bedürfnisse. Diese Orientierung hilft bei der Wahl:
- Das eigene Zuhause ist ideal, wenn die vertraute Umgebung Kraft gibt und eine kontinuierliche Betreuung dort organisierbar ist.
- Eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft bietet sich an, wenn rund um die Uhr Nähe gewünscht ist, Angehörige entlastet werden sollen oder die häusliche Situation an ihre Grenzen kommt.
Lernen Sie unsere Intensivpflege-Wohngemeinschaften kennen – gerne bei einem persönlichen Besuch.

Wie beginnt die Versorgung bei PFLEGEHAFEN?
01
Kontakt aufnehmen & Beratungsgespräch
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte: Wir erfragen Ihren Gesundheitszustand, wir klären Bedarf, Wünsche und offene Fragen.
02
Versorgung
organisieren
Wir stimmen uns mit Ärzt:innen und Krankenkasse ab und erstellen ein individuelles Pflegekonzept.
03
Pflege beginnt
Unser Team setzt den Pflegeplan strukturiert, dokumentiert und anpassbar um. Ihr festes Team übernimmt zuverlässig ab dem ersten Tag.
Pflege mit Herz.
Pflege ist mehr als nur ein Dienst: Sie ist Begleitung, Vertrauen und Verantwortung. Gemeinsam finden wir den richtigen Weg für Ihre Versorgung.
Jetzt Beratung anfordern
Wer übernimmt die Kosten der Tracheostoma-Pflege?
In der Regel trägt die Krankenkasse die Kosten, da die Versorgung eines Tracheostomas Teil der außerklinischen Intensivpflege ist. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung und die Genehmigung durch die Kasse.
Die Antragstellung übernehmen wir nicht allein für Sie, aber wir begleiten Sie eng: Unsere Pflegeberatung erklärt Ihnen jeden Schritt verständlich.
Häufige Fragen zur Tracheostoma-Pflege
Tut der Wechsel der Trachealkanüle weh? Der Wechsel ist für die meisten Menschen nicht schmerzhaft, kann aber ungewohnt sein. Unsere Fachkräfte gehen behutsam vor und nehmen sich Zeit, damit Sie sich sicher fühlen.
Kann man mit einem Tracheostoma sprechen? Häufig ja – oft mithilfe eines Sprechventils. Wir stimmen die Möglichkeiten individuell mit den behandelnden Therapeut:innen ab.
Wie oft muss abgesaugt werden? Das ist sehr individuell und hängt von der Sekretmenge ab. Unser Team saugt immer dann ab, wenn es nötig ist – schonend und sicher.
Muss ich als Angehörige:r die Pflege selbst lernen? Nein. Unser Fachteam übernimmt die Versorgung. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen aber gerne einzelne Handgriffe, wenn Sie mitwirken möchten.
